Alptraum Khao San Road und die Rettung durch Parny – Die Reise in Thailands Hauptstadt Teil 3

Hallo Welt!

Dies ist die Fortsetzung von Vom Slum in ein 4* Hotel als Couchsurfer – Die Reise in Thailands Hauptsatadt Teil 2

Alptraum Khao San Road und die Rettung durch Parny. Mit anderen Worten – Infolge könnt Ihr die Realität von Bangkok Touri Straße lesen!

 

Die Couch von Reni war zwar klein aber gemütlich. Frisch ausgeruht konnte ich in den neuen

Reni, Couchsurfer Hoster, und Madeline

Tag Starten. Reni lud mich zum Frühstücks Buffet ein (kostet umgerechnet regulär 50 Euro)
Ich habe noch nie so ein Buffet gehen! Es gab einfach alles! 
Von Brot/Brötchen zu Obst; Müsli, Nüsse bis hin zu Sushi was frisch und nach Wunsch vor meinen Augen zubereitet wurde.
Trotz dass der Raum gut belegt war, war es kein bisschen Laut oder hektisch. Das Personal kam oft an den Tisch brachte sämtliche Getränke nach Wunsch Z.b Wasser, Säfte, Limos, Tee, Alkohol.

Ich war total überwältigt von allem und generell von dem Hotel, nie hatte ich mir träumen lassen jemals so zu Frühstücken und schon gar nicht für umsonst!

 
Wir redeten sehr viel, Reni erzählte viel von Asien, gab mir nützliche Tipps für meine weitere Reise.
Nach dem Frühstück verabschiedete ich mich und machte mich auf den Weg zur Khfao San Road – DER Backpacker und Touri Straße in Bangkok.
Ich hatte nicht vor dort zu bleiben dennoch wollte ich diese Straße besuchen um dort gewesen zu sein.

Bus Bangkok

Die schnellste, günstigste und menschennaheste Art war der Bus. Bus sowie Busfahren ist für Menschen die kein Thai sprechen nahezu unmöglich! Der sogenannte Busfahrplan, wo eher nur ungefähre Fahrzeiten drauf stehen, ist komplett auf Thai zudem sind die Stationen kaum zu erkennen.
Ich fragte mich also durch, fand den passenden Bus der auch zügig kam, sprang rein, kaufte ein Ticket und stellte fest – hier läuft einiges anders als in Deutschland!

Zum einen war es extrem kalt, wie in fast allen Gebäuden und Fortbewegungsmittel, zum anderen stehen, sitzen, liegen und schlafen die Menschen überall. Gefühlt Reiche Menschen sitzen neben arme. Das alles hat mir wirklich sehr zugesagt und man merkt deutlich das Busse selten von Touris genutzt werden, ich war die einzige „weiße“ und erregte viel Aufmerksamkeit.
Die Sitze sind sehr klein – und ich war wirklich keine breite Person.

Die Nächste Frage kam auf. Wann musste ich aussteigen? Tja wie gesagt, Bushaltestellen gab es praktisch nicht, geschweige denn durchsagen. Der Bus wurde immer mal wieder langsamer, Türen gingen während dem Fahren auf, Leute sprangen rein und raus, Bus wurde wieder schneller. Anhalten war nicht, alles ging im Fahren, Rücksicht auf alte Menschen wurde nicht genommen. Zeit für mehrere Menschen um einzusteigen war auch nicht, entweder man sprang rein oder musste auf den nächsten Bus warten.

Irgendwann winkte mir die Ticketverkäuferin zu zum Zeichen das ich aussteigen musste um zur Khao San Road zu kommen. Ich sprang aus dem Bus und stand mitten auf einer vier spurigen Straße. Autos und Tick Tucks hupten.

Keine Ahnung wo ich war, wo die Khao San Road war, deshalb lief ich einfach irgendwo hin und entdeckte sie tatsächlich.

Kao San Road Bangkok

Die Kao San Road konnte ich sofort erkennen denn sie war – meiner Meinung nach – extrem Touristisch, voll, laut, nervig und beschildert.
Erster Eindruck: Ich will hier nicht bleiben. 
Männer sprachen mich an, wollten Hotelnächte und Bus Tickets verkaufen, pfiffen mir nach, berührten mich. Soll wohl Glück bringen das berühren einer weißen Frau. Herrlich – nicht.

Ich verzog mich in ein Internet Café, brauchte es um einen Couchsurfer zu finden bei dem ich schlafen konnte. Internet ging nicht also suchte ich das nächste auf. Klappte. Ich schrieb Parny an und hoffte auf rasche Rückmeldung.
Da ich auf keine schnelle Rückmeldung gefasst war lief ich die Khao San Road ab, schaute mir mehrere Hotels an, sagte dem besten zu aber nur um meinen Rucksack abzustellen. Ich hatte im Übrigen 12 Kilo dabei.

Tuk Tuk Fahrt Bangkok

Um die Zeit zu überbrücken bis Parny antwortete setzte ich mich in ein Tuck Tuck um mich zu Wat Intharawihan, dem „Standing Buddha“ zu bringen. Leider hatte ich einen geschmierten Fahrer erwischt der mich eine gute Stunde kreuz und quer durch die Stadt fuhr und letztendlich abseits in einer sehr dunklen Ecke Bangkoks raus ließ. Dort warteten einige Männer auf mich die mich in ein Stoffladen zerrten und mich fast nötigten etwas zu kaufen. Ich lehnte mehrmals ab, wurde immer schroffer und gereizter bis ich letztendlich mich umdrehte, zu meinem Tuck Tuck Fahrer zurück stiefelte und ihm erklärte er solle mich doch bitte genau da hinbringen wo ich wollte. Er weigerte sich denn ich solle etwas kaufen!

Also drehte ich mich genervt um und lief weg. Der Fahrer war anscheinend beeindruckt von meinem Willen etwas nicht zu tun, fuhr mir nach und erklärte mir ich solle einsteigen er bringt mich nun wirklich an mein Ziel.

Tuk Tuk Fahrt Bangkok


Nachdem ich ihn minderwertig angeschaut habe, mit den Augen gerollt habe und ihm erklärt habe das man so etwas nicht macht, stieg ich ein.

Anscheinend merkte er dass man mit mir nicht alles machen kann denn er fuhr mich an mein Ziel, wartete und fuhr mich tatsächlich wieder zur Khaosan Road zurück. Mürrisch nahm er sein Geld entgegen, versuchte den vorher vereinbarten Preis noch hochzuhandeln und fuhr knatternt davon als er merkte das soetwas mit mir nicht machbar ist.
Kleiner Tipp – zahlt NIE ein Tuck Tuck bevor Ihr nicht an eurem Ziel seid! Hätte ich im Vorraus gezahlt wäre die Sache ganz anders gelaufen!

Im Folgenden Link  könnt die ganze Geschichte nachlesen:

Statt Bangkok-Sightseeing: Mit Tuk Tuk ins Nirwana

 

Standing Buddha Bangkok

 

Den Stehenden Buddha anzufassen soll Glück bringen

Den Stehenden Buddha anzufassen soll Glück bringen

Obstsääfte Kao San Road Bangkok

 
Ein paar Stunden vergingen, es dämmerte, in folge genoss ich die Frischen Obstsäfte z.b aus Drachenfrucht, Papaya und Wassermelone. Letztendlich blieb ich während der gesamten Bangkok Reise auf Melonensaft mit viel Eis hängen – ein Traum!

 

Gegen sieben Uhr ging ich erneut in ein Internet Café wenngleich es deutlich teurer war aber um einiges ruhiger und viele Ausländer drinnen saßen.
Ein Mädchen neben mir erzählte mir die sei Volontär in Ayutthaya. Sie und einige anderen wurden vor ein paar Tagen nach Bangkok versetzt da Ayutthaya und der gesamte Norden überschwemmt sei. Ayutthaya zu der Zeit mit 7 Meter Wasser.
Ich bekam ein flaues Gefühl denn in ein paar Tagen hatte ich vor in den Norden zu reisen was demnach keine gute Idee wäre.

Lampu House Bangkok

Ich kann euch das Lampu House empfehlen. Es ist eines der teuersten Hostels auf der Kaosan Road aber es lohnt sich! Denn es gibt freies Wlan, ordentliche, sauber Zimmer alle mit Fenster. Air Conditioner, in einer Ecke gelegen und deshalb sehr ruhig und kein fließender Menschen Verkehr vor der Tür!

Dann hatte Parny geantwortet, Treffen vor der Khao San Road am Tempel Ban Phra Athid. Ich holte meinen Rucksack, stellte mich an der Straße und ehe ich mich versah stand Parny neben mir. Eine kleine, 23 Jährige, zuckersüße, hübsche Thailänderin.
Sie winkte ein Taxi heran, anschließend fuhren wir zu Ihr nachhause, mussten noch ein Stück laufen und wurden von einer herzlichen Mutter und einem aufgeregten Bruder erwartet.

Nach einem Herzlichen Empfang zeigte sie mir folglich mein Zimmer und sagte ich solle mich wie zuhause fühlen. Wir redeten noch ein wenig und ich erfuhr dass zurzeit Semesterferien sind und sie mir gerne die nächsten Tage Bangkok zeigen möchte. Das war natürlich unglaublich genial!
Parny sprach deutsch. Sie hatte ein Jahr in Deutschland die Schule besucht und generell war Ihre Familie sehr weltoffen und bemüht mich in die Familie zu integrieren. Auch wenn sonst niemand englisch sprach konnten wir uns die nächsten Tage durch Gesten verständigen.

Die Familie lebte in einem großen Haus, alles Typisch Thailändisch. Zudem wurden die Schuhe vor der Tür ausgezogen, nach der Eingangstür Folge das Wohnzimmer mit angrenzender Küche. Im ersten Stock waren Bad, ein großer Aufenthaltsraum mit

Küche Wohnzimmer Eingang

Küche Wohnzimmer Eingang

Hier waren Sofa und PC sowie dem Couchsurfer Einzelzimmer mit Bett und Air Conditioner.
Im zweiten Stock waren zwei Kinderzimmer, ein Bad sowie das Elternschlafzimmer.
Im dritten Stock waren von Wand zu Wand Wäscheleinen gespannt mit Wäsche drauf (die bei einer Luftfeuchtigkeit von 93% praktisch nie trocknete) und einer Dachterrasse mit Toplader.

Ich duschte, lernte das Haare trocknen in Thailand so funktionierte:

Haare trocknen in Bangkok

Schließlich mein Schlafplatz. Ich hatte einfach unfassbares Glück mit meinen Couchsurfer Hosts bis jetzt!

Couchsurfing Schlafplatzt in Bangkok

Weiter geht es im 4. Teil.

Liebe Grüße, Madeline

2 Kommentare zu “Alptraum Khao San Road und die Rettung durch Parny – Die Reise in Thailands Hauptstadt Teil 3

  1. Hallo Nicky!
    Danke für dein Kommentar.
    Ja ich kann verstehen das es dir ANgst gemacht hat, das war auch die Reaktion von jedem dem dem ich es erzählt habe.
    Jedoch bin ich sehr willenstark und habe tatsächlich vor sehr, sehr wenigem Angst. Angst verursacht Panik und die wiederrum zu unüberlegten Handlungen. Nicht gut.
    Ich werde aber die Geschichte nochmal ausführlicher in einem Gastartikel schreiben und den Link dann hier Posten.
    Liebe Grüße =)

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