Gastartikel – Mein Schüleraustausch in die USA

Gastartikel – Mein Schüleraustausch in die USA

 

Schüleraustausch USAVor einigen Jahren, als ich noch Schüler war, hatte ich eine einmalige Gelegenheit: Für vier Wochen in die USA zu gehen im Rahmen eines Schüleraustauschs, den meine damalige Schule anbot. Ich habe dieses Angebot angenommen und bin für vier Wochen über den „großen Teich“ in die USA gegangen. An die Ostküste, nach Cape Code, einer Halbinsel nicht weit von Boston entfernt.

Witzigerweise ist mein Erfahrungsbericht vermutlich nicht der typischste (oder doch?). Denn bei mir war es damals so, dass ich noch sehr schüchtern war und daher nicht sofort Feuer und Flamme für diesen Austausch war. Als 17 Jähriger vier Wochen in die USA gehen, hat mir damals durchaus auch „Muffen“ gemacht.

Meine Eltern haben mich ziemlich unterstützt, ja sogar ermutigt, diese Chance zu ergreifen. Ich schätze das liegt auch daran, dass sie die Schule, die Struktur des Austauschs, und die Lehrer gut kannten. So waren sie beruhigt. Zudem war es ja noch einmal etwas anderes, als wenn ich beispielsweise ein Work und Travel völlig allein gestartet hätte. Somit war ich mit einer großen Gruppe von bekannten Menschen unterwegs.

 

Schüleraustausch New YorkDie Erfahrung war größtenteils toll und ich bin froh, dass ich die Chance genutzt habe! Denn ich durfte viel sehen von der Region um Cape Code, Boston. Sogar ein paar Tage New York, was mit zum Programm gehörte. Als besonders wichtig habe ich die Gastfamilie empfunden wo ich leben durfte. Ich hatte Glück und hatte eine tolle Gastfamilie, die mich wirklich willkommen geheißen hat. Ich schätze, wenn dies nicht der Fall wäre, hätte das auch alles anders laufen können.

 

Tagsüber bin ich mit meinem Gastschüler, in der Schule gewesen.  Er durfte im Gegenzug übrigens ebenfalls für vier Wochen zu mir nach Deutschland kommen. So konnte ich den Alltag der amerikanischen Jugendlichen kennenlernen und ihre Schule. Nachmittags, am Wochenende und an freien Tagen haben wir viele Ausflüge gemacht, mit der ganzen Austauschgruppe. Kleine Ausflüge mit der Gastfamilie oder auch nur mit anderen Austauschschülern, wenn z.B. mein Gastschüler einmal keine Zeit hatte.

 

Schüleraustausch Cape CodeIch bin dankbar für diese Erfahrung, denn ich habe viel erleben und sehen dürfen. Zudem konnte ich mich dadurch auch persönlich weiterentwickeln! Ich bin meinen Eltern auch dankbar, dass sie mich damals so ermutigt und motiviert haben zu diesem längeren Auslandsaufenthalt.

 

Für am wichtigsten halte ich, dass man sich wohlfühlt. Mit der Gastfamilie, mit der Organisation/Schule, die den Auslandsaufenthalt organisiert/verwaltet/durchführt. Das ist die Basis für eine tolle Zeit – so ist zumindest meine Erfahrung.

 

In meinem Fall war es so, dass ich später sogar noch einmal wiedergekommen bin. Ich abe mit meiner gesamten Familie die USA bereist! Auch die Gastfamilie haben wir wieder besucht, weil wir uns so gut verstanden hatten.

Zudem habe ich einen Blog über die USA gestartet. Da es schon so viele Blogs zu Amerika gibt, habe ich mich auf die finanzielle Vorbereitung einer USA-Reise konzentriert. Denn dazu habe ich bis dahin wenig im Netz gefunden, und daher gebe ich auf meinem Blog hauptsächlich Tipps zum Thema Geld und Finanzen für die USA.

5 Kommentare zu “Gastartikel – Mein Schüleraustausch in die USA

  1. Vor 4 Wochen habe ich mich auch ganz spontan entschieden, ein Gastkind aufzunehmen. Sie fühlte sich nach einem Monat Aufenthalt bei ihrer Gastmutter nicht wohl und suchte eine neue „Familie“. Mein Gastkind wird bis Ende Juni hier bleiben. Es ist schön, mal einen solchen Artikel aus der Sicht eines Gastkindes zu lesen. Viele Grüße, Sabrina

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